IWF: Italiens Fortschritte sind Vorbild für Europa

Italien ist nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein "Vorbild für Europa" bei der Umsetzung wirtschaftlicher Reformen. Regierungschef Mario Monti hätte in den vergangenen sechs Monaten "bemerkenswerte Fortschritte" erzielt, sagte IWF-Europa-Chef Reza Moghadam am Mittwoch in Rom. "Italien ist auf einem guten Weg", sagte Moghadam.

Heute falle es schwer, sich noch daran zu erinnern, dass Italien sich in einer schweren und gefährlichen Situation befunden habe. "Doch die Arbeit ist noch nicht beendet. Es muss mehr getan werden, um das Wachstum wiederzubeleben", mahnte Moghadam.

Der parteilose Wirtschaftswissenschaftler Monti steht seit November an der Spitze einer Technokraten-Regierung, deren Aufgabe es in erster Linie ist, Italien aus seiner Finanzkrise zu führen. Im Dezember hatte das Parlament ein milliardenschweres Sparpaket verabschiedet, das auch strukturelle Reformen im Renten- und Steuerbereich vorsieht.

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