JPMorgan Chase verdiente im 2. Quartal weniger

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Ein schleppender laufender Handel mit Aktien und Anleihen hat am Gewinn der größten US-Bank JPMorgan Chase genagt. Im zweiten Quartal verdiente der Wall-Street-Riese 6,0 Mrd. Dollar (4,4 Mrd. Euro) und damit 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch musste JPMorgan mehr Geld für Kreditausfälle zur Seite legen und Kosten für Rechtsstreitigkeiten verdauen.

Es habe einen "branchenweiten Gegenwind an den Finanzmärkten und beim Hypothekengeschäft" gegeben, erklärte Bankchef Jamie Dimon am Dienstag in New York. Dennoch habe sich die Bank gut geschlagen. "Gegen Ende des Quartals haben wir ermutigende Zeichen quer durch unsere Geschäfte gesehen." Die Erträge - die gesamten Einnahmen - schrumpften um 3 Prozent auf 24,5 Mrd. Dollar.

Mit den Ergebnissen übertraf das New Yorker Geldhaus die Erwartungen der Analysten. Vorbörslich stieg die Aktie um annähernd 2 Prozent. Ein Unsicherheitsfaktor ist der Gesundheitszustand von Dimon. Er ist an Krebs erkrankt, allerdings nach eigenen Angaben in einem frühen Stadium. Die Krankheit sei "heilbar", hatte Dimon vor zwei Wochen erklärt.

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