Kartellgericht: A1 darf Yesss! kaufen

Das Kartellgericht hat den Verkauf der Orange-Tochter Yesss! an den Marktführer A1 ohne Auflagen genehmigt, allerdings kann der Bundeskartellanwalt und die Bundeswettbewerbsbehörde noch Einspruch einlegen. Dies habe aufschiebende Wirkung, "wodurch der Erwerb von Yesss! durch die Telekom Austria AG nicht abgeschlossen werden kann, bevor die Genehmigung des österreichischen Kartellgerichts rechtskräftig wird", teilte A1 am Dienstag ad hoc mit.

Der Deal hängt auch noch an Brüssel, denn nur wenn die EU die Übername von Orange durch "3" genehmigt, wird der Verkauf von Yesss! an A1 schlagend. Hier soll eine Entscheidung bis zum 21. Dezember vorliegen.

Geht der Deal "3-Orange-Yesss!-A1" durch, dann gibt es künftig nur noch drei statt vier Netzbetreiber. Eine Marktkonsolidierung ist seit Jahren ein erklärtes Ziel der Mobilfunkbranche, da der kleine österreichische Markt keine vier Anbieter vertragen würde.

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