Kaufkraft der Österreicher steigt 2011 trotz höherer Steuern

Die Kaufkraft der Österreicher ist durch das Sparpaket der Regierung und die Inflation voraussichtlich nicht sonderlich beeinträchtigt. Trotz höherer Steuern und gekürzter Sozialleistungen soll sie 2011 im Durchschnitt nominell um 2,6 Prozent steigen. Das entspricht einem Wert von mehr als 450 Euro pro Kopf.

Die Kaufkraft der Österreicher ist durch das Sparpaket der Regierung und die Inflation voraussichtlich nicht sonderlich beeinträchtigt. Trotz höherer Steuern und gekürzter Sozialleistungen soll sie 2011 im Durchschnitt nominell um 2,6 Prozent steigen. Das entspricht einem Wert von mehr als 450 Euro pro Kopf.

Auch real, also inflationsbereinigt, schaut ein Kaufkraftplus von 0,6 Prozent heraus, geht aus einer Studie der RegioData Research GmbH hervor. Zu verdanken sei dies dem Wirtschaftsaufschwung in Österreich und der im europäischen Vergleich niedrigen Arbeitslosenrate.

Die erwarteten Lohnsteigerungen sollten über der Inflationsrate liegen, signalisieren die jüngsten Ergebnisse der Kollektivvertragsverhandlungen. Derartige Aussichten lassen den heimischen Handel aufatmen. Angesichts der positiven Entwicklung der Kaufkraft dürften die Einzelhandelsumsätze im kommenden Jahr real um 0,8 Prozent steigen.