Die unsichere Zahlen-PIN könnte bei Bankkarten bald Geschichte sein.
In Frankreich setzen drei Großbanken zukünftig auf biometrische Scans direkt auf der Bankomatkarte. Die Kunden können derzeit noch selbst entscheiden, ob sie darauf setzen, oder auf das klassische Modell mit einem vierstelligen PIN-Code setzen. Es gilt allerdings als Technologie, die den Zahlungsverkehr massiv sicherer machen soll.
- Hier entsteht Österreichs neuer Raiffeisen-Riese
- Konto-Umstellung bei Erste Bank: 200.000 Kunden betroffen
- Akku-Revolution beim Galaxy S27: Samsung plant Riesen-Batterie
Das Prinzip ist einfach und erinnert an moderne Smartphones: Ein kleiner Scanner ist direkt in die Bankomatkarte integriert. Wer an der Kassa bezahlt, legt einfach den Daumen auf die Karte. Der Scanvorgang wird lokal auf dem Chip verarbeitet, persönliche Daten werden dabei nicht an die Bank oder den Händler übertragen.
Kein Limit mehr beim Bezahlen
Ein weiterer Vorteil der neuen Technologie: Das bisherige 50-Euro-Limit für das kontaktlose Zahlen fällt weg. Weil der Fingerabdruck die Nutzer eindeutig identifiziert, können auch höhere Beträge problemlos ohne PIN-Eingabe abgewickelt werden. Österreichische Banken haben sich noch nicht zur Einführung dieses System geäußert.
Ob und wann heimische Geldinstitute auf den Biometrie-Zug aufspringen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht: Die Technologie bietet ein großes Potenzial für einen sichereren und bequemeren Alltag im bargeldlosen Zahlungsverkehr.