Österreicher entwickelte KI-Agenten und sorgte damit international für Aufsehen
Der Österreicher Peter Steinberger, der mit seinem KI-Agenten OpenClaw in den letzten Wochen international für Furore gesorgt hat, wechselt zur US-amerikanischen ChatGPT-Mutter OpenAI. Das teilten Steinberger auf seinem Blog und OpenAI-Chef Sam Altman auf der Plattform X mit, wie auch diverse Medien berichteten. OpenClaw soll demnach als Open-Source-Projekt in einer Stiftung weitergeführt werden.
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Steinberger im Interview mit ZiB-Anchor Armin Wolf
Altman über Steinberger: "Genie mit großartigen Ideen"
Vor fünf Jahren hatte Steinberger für viel Geld ein Start-up verkauft. Seither beschäftigte er sich eher nur nebenbei mit neuen Lösungen. Und entwickelte aus einer Spiellaune heraus, wie er selbst im Interview mit Armin Wolf bei der Spät-ZiB erklärte, einen KI-Agenten, dessen Fähigkeiten die Branche und den Rest der Welt faszinieren. Damit wurde er zur begehrten Personalie für alle Tech-Giganten - es hagelte Millionen-Angebote. Nun entschied sich der Techniker offenbar für OpenAI.
Peter Steinberger werde zu OpenAI wechseln, um die "nächste Generation" persönlicher KI-Agenten voranzutreiben, schrieb ChatGPT-Mastermind Altman. Steinberger sei ein "Genie mit vielen großartigen Ideen" für die Zukunft von intelligenten Agenten. Der OpenAI-Chef will die Technologie rasch zu einem "Kernbestandteil" der eigenen Dienste machen.
OpenAI soll OpenClaw unter die Massen bringen
Die Zusammenarbeit mit OpenAI sei der schnellste Weg, seinen KI-Agenten unter die Massen zu bringen, erklärte Steinberger den Schritt auf seinem Blog. Er sei im Herzen Programmierer und nicht daran interessiert, OpenClaw als eigenes Unternehmen groß zu machen. Seine "nächste Mission" sei es, einen KI-Agenten zu bauen, den auch seine Mutter nutzen könne. Dafür seien noch größere Änderungen notwendig, etwa was die Sicherheit der Software anbelangt.
OpenClaw kann auf zahlreiche Apps zugreifen und dabei verschiedene Tätigkeiten ausführen. Das bringt auch Sicherheits- und Datenschutzbedenken mit sich, etwa wenn die Software Passwörter kennt und im Namen von Nutzerinnen und Nutzern online autonom agiert.