Lanxess sichert sich Kreditrahmen von 200 Mio. Euro

Der deutsche Chemiekonzern Lanxess hat sich von der Förderbank der Europäischen Union einen Kreditrahmen über 200 Mio. Euro gesichert. Mit der Zusage der Europäischen Investitionsbank (EIB) werde die Forschung in Deutschland unterstütz. Der von der Förderbank mit Sitz in Luxemburg erteilte Kreditrahmen habe eine Laufzeit bis zu sieben Jahren.

Damit profitiere der Konzern von günstigen Konditionen und stelle seine Finanzierung auf eine breitere Basis. Lanxess hatte im vergangenen Jahr 116 Mio. Euro in seine Forschung gesteckt, das war ein Plus von 15 Prozent. Für dieses Jahr peilt das Unternehmen eine weitere Steigerung um erneut 15 Prozent auf dann mehr als 130 Mio. Euro an. Davon soll etwa 80 Prozent in Deutschland investiert werden. Lanxess betreibt hierzulande seine Forschung an den Standorten Leverkusen, Krefeld-Uerdingen und Dormagen. Die Ratingagentur Standard & Poor's stuft die Bonität von Lanxess aktuell auf "BBB" ein. Bei der Konkurrenzagentur Moody's lautet das Rating momentan "Baa2".