MAN erhöht Absatzziel für Lateinamerika-Geschäft

Der deutsche Nutzfahrzeug- und Motorenhersteller MAN hat sein Absatzziel für den südamerikanischen Markt nach oben geschraubt. 2010 sollen nun mindestens 60.000 Nutzfahrzeuge der lateinamerikanischen Tochter verkauft werden, teilte MAN auf einer Investorenkonferenz in Rio de Janeiro mit.

Der deutsche Nutzfahrzeug- und Motorenhersteller MAN hat sein Absatzziel für den südamerikanischen Markt nach oben geschraubt. 2010 sollen nun mindestens 60.000 Nutzfahrzeuge der lateinamerikanischen Tochter verkauft werden, teilte MAN auf einer Investorenkonferenz in Rio de Janeiro mit.

Zuvor hatte der Dax-Konzern, der das Lateinamerika-Geschäft im vergangenen Jahr von seinem Großaktionär Volkswagen (VW) übernahm, einen Absatz von 50.000 Fahrzeugen in Aussicht gestellt. Im europäischen Geschäft mit der Marke MAN Nutzfahrzeuge sollten den bisherigen Planungen zufolge 50.000 Lastwagen verkauft werden. Im vergangenen Jahr war das Europageschäft wegen der Wirtschaftskrise massiv eingebrochen. Dagegen sorgt die brasilianische Regierung durch staatliche Hilfsmaßnahmen wie Steuererleichterungen und günstige Kreditkonditionen für einen anhaltenden Boom auf dem Lkw-Markt. Von Jänner bis August 2010 hat MAN in Südamerika 44.800 Lastwagen und Busse verkauft, 54 Prozent mehr als im Vorjahr.