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Begehrliche Marken als Ausweg aus der Preisspirale

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Der deutsche Markenexperte Klaus-Dieter Koch hat ein neues Buch herausgebracht, in dem er einmal mehr darauf pocht, dass Marken nicht als Designobjekt, sondern als kaufmännisches Wertschöpfungssystem gesehen werden müssten. Unter dem Titel "Was Marken unwiderstehlich macht" hat Koch 101 internationale, praxiserprobte Beispiele zusammengetragen - darunter auch Austro-Originale wie Hansi Hinterseer, Red Bull, Sutterlüty, Altmann & Kühne, Swarovski oder Staud’s.

Eine hohe Begehrlichkeit sei insbesondere in ökonomisch schwierigen Zeiten als Ausweg aus der Preisspirale wichtig, mahnt Koch im Vorwort. "Marke ist letztendlich gebündelte Attraktivität, die durch eine entschlossen besetzte, eindeutige Position im Markt und durch ein unvergleichbares Angebot gebildet wird. Unvergleichbarkeit ist die einzige nachhaltig wirksame Waffe gegen den grassierenden Preisverfall (...)"

Die 101 Wege beginnen für Koch bereits bei der Herstellung (etwa historische Fabriken als Produktionsstätte, Handarbeit, Materialgüte,...) und erstrecken sich auf Verhalten (Verantwortung, Individualität, Humor,...), Stil, Verknappungsprinzipien, Vermarktung, Kommunikation und zuletzt naturgemäß auch auf den Preis.

"Was Marken unwiderstehlich macht" - 101 Wege zur Begehrlichkeit. orell füssli, Zürich. 236 Seiten.

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