Merck will AZ von der Börse nehmen
Merck musste lange um die rund zwei Mrd. Euro teure Übernahme zittern. Erst am Mittwoch erhielten die Darmstädter die seit langem ersehnte kartellrechtliche Freigabe durch die chinesischen Wettbewerbshüter. Insgesamt sieben Mal verlängerte Merck die Offerte, die ursprüngliche Mindestannahmequote von 95 Prozent wurde auf 75 Prozent gesenkt.
Die ehemalige Hoechst-Tochter AZ Electronic stellt Chemikalien für integrierte Schaltkreise her, die in Tablets, Smartphones, MP3-Spielern und Spielekonsolen zum Einsatz kommen. Merck hofft durch den Zukauf auf mehr Geschäft mit Elektronikkonzernen wie Samsung oder Sony.
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