Miba investiert 3,8 Mio. Euro in Zentrale in Oberösterreich

Der oberösterreichische Autozulieferer Miba erweitert die Produktionsfläche am Sitz in Laakirchen (Bezirk Gmunden) um 2.400 Quadratmeter. Eine Halle für die Vormaterial-Fertigung soll bis Mai 2012 fertig sein. Investiert werden 3,8 Mio. Euro, teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung am Freitag mit.

Insgesamt investiere man am Zentralstandort heuer eine Rekordsumme von 15 Mio. Euro. "Damit sichern wir auch weitere Arbeitsplätze in der Region. Aktuell beschäftigt die Miba in Laakirchen mehr als 900 Mitarbeiter", so Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.

Am Standort Laakirchen werden Gleitlager für Motoren vom relativ kleinen Lkw-Motor bis zum großen Schiffsdiesel hergestellt. Im Nachkrisenjahr 2010/11 erwirtschaftete die Miba Gleitlager eine Umsatzsteigerung von knapp 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens im Geschäftsjahr 2010/11 betrug 437,2 Mio. Euro bei einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 54,5 Mio. Euro.