Microsoft stemmt sich gegen schwächelndes PC-Geschäft

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Die starke Nachfrage nach der Bürosoftware Office 2010, der Spielekonsole Xbox 360 und der dazugehörigen Bewegungssteuerung Kinect glichen die geringere Nachfrage nach dem Betriebssystems Windows 7 im dritten Geschäftsquartal (bis März) mehr als aus. Der Umsatz von Microsoft stieg um 13 Prozent auf 16,4 Mrd. Dollar. Der Gewinn verbesserte sich sogar um 31 Prozent auf 5,2 Mrd. Dollar.

Windows wird meist zusammen mit einem neuen PC ausgeliefert. Seit dem Siegeszug von Tablet-Computern und Smartphones halten sich viele Privatkunden aber zurück, insbesondere bei Notebooks. Microsoft drängt deshalb mit Macht auch in die neuen mobilen Geräte und hat sich dazu mit dem weltgrößten Handyhersteller Nokia verbündet. Dessen Smartphones werden bald vom mobilen Betriebssystem Windows Phone 7 angetrieben.

Anders als die Privatkunden setzen die Firmen für ihre Büros aber weiter auf den klassischen PC mit Windows. Dieser Trend wird von Microsoft auch im kommenden Geschäftsjahr erwartet.

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