Der Mineralwasser-Markt in Österreich hat 2025 einen deutlichen Rückgang erlebt. Sowohl die Abfüllmenge als auch der Verkauf gingen spürbar zurück. Als wichtiger Grund gilt die Einführung des Einwegpfands auf PET-Flaschen.
2025 wurde in Österreich spürbar weniger Mineralwasser produziert. Insgesamt wurden 614 Millionen Liter abgefüllt, wie das Forum Natürliches Mineralwasser am Montag mitteilte. Im Jahr davor waren es noch 700 Millionen Liter gewesen – ein klarer Rückgang.
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Auch beim Verkauf ging es deutlich bergab: Der Absatz sank um rund 12 Prozent.
Einwegpfand als wichtiger Faktor
Als einen wesentlichen Grund für die schwächeren Verkaufszahlen nennt die Branche die Einführung des Einwegpfands auf PET-Flaschen. Die neue Regelung könnte das Kaufverhalten vieler Konsumenten verändert haben und damit die Nachfrage nach abgefülltem Mineralwasser gebremst haben.
Sprudel weiterhin Marktführer
Trotz des Rückgangs bleibt Mineralwasser mit Kohlensäure mit einem Absatzanteil von 57 Prozent auch 2025 der Marktführer. Stilles Mineralwasser erreichte einen Anteil von 28 Prozent, die übrigen 15 Prozent entfielen auf Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Pro Kopf wurden in dem Jahr 74 Liter Mineralwasser konsumiert.
Branchenverband seit 1987
Das Forum Natürliches Mineralwasser wurde 1987 gegründet und vertritt zahlreiche österreichische Mineralwassermarken. Dazu zählen unter anderem Alpquell, Frankenmarkter, Gasteiner, Römerquelle, Tiroler Quelle, Vöslauer und Waldquelle.