Modekonzern Boss will 2014 beim Wachstum Gas geben
Analysten trauen dem mit Herrenmode groß gewordenen Konzern allerdings ein noch kräftigeres Wachstum um zehn Prozent in diesem Jahr zu. Hugo Boss setzt schon länger auf den Ausbau seiner eigenen Geschäfte, in denen er höhere Preise als im heiß umkämpften Großhandel durchsetzen kann.
Im vergangenen Jahr war der Umsatz vor Währungseffekten um sechs Prozent auf ein Rekordhoch von 2,4 Mrd. Euro gestiegen, wie der Konzern bereits Anfang Februar berichtet hatte. Das bereinigte Ergebnis (Ebitda) hatte sich um 7 Prozent auf 565 Mio. Euro erhöht. Angesichts der schwachen Konjunktur in Europa, dem größten Luxuswarenmarkt der Welt, sei Boss mit diesem Ergebnis zufrieden, sagte Lahrs.
Herrenanzüge und Damenmode waren am stärksten in Europa gefragt, vor allem in Frankreich und Großbritannien. In den Großstädten ließen Touristen die Kassen bei Boss klingeln. Das mit Marken wie Tommy Hilfiger, Ralph Lauren oder Burberry konkurrierende Modehaus konnte außerdem höhere Preise verlangen, da Rabatte gesenkt wurden. Flaute herrschte vor allem in China. Dort bremste die schwächere Konjunktur und das Vorgehen der Regierung gegen Korruption die Nachfrage nach Luxuswaren.
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