Niedrigere Aluminiumpreise bescheren Alcoa Verlust

Niedrigere Aluminiumpreise und eine schwache Nachfrage haben Alcoa im dritten Quartal einen Verlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von 143 Million Dollar oder 13 Cent je Aktie, wie der von Ex-Siemens-Manager Klaus Kleinfeld geleitete Alu-Riese am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

Im Vorjahr hatte noch ein Gewinn von 172 Millionen Dollar oder 15 Cent je Anteilsschein gestanden. Kleinfeld sagte, er rechne weiter mit einer Verdoppelung der Aluminium-Nachfrage zwischen 2010 und 2020.

Das Unternehmen legt traditionell als erster US-Großkonzern seine Zahlen vor und läutet damit die Berichtssaison ein. Zudem ziehen Börsianer aus den Alcoa-Zahlen Rückschlüsse auf die Geschäftsentwicklung anderer Firmen aus der Materialwirtschaft.

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