Alcoa mit schwacher Alu-Nachfrage in Europa - Gewinn enttäuscht

Der US-Aluminiumkonzern Alcoa hat im dritten Quartal eine schwache Nachfrage nach dem leichten Metall in Europa bemerkt. Der Kontinent bildet damit nach Angaben des Konzernchefs Klaus Kleinfeld die absolute Ausnahme.

"Die meisten Märkte wachsen weiterhin", sagte Kleinfeld. "Angesichts einer schwindenden Zuversicht in die Weltwirtschaft allerdings auf einem niedrigeren Niveau als im ersten Halbjahr", schränkte er ein.

Der Konzern konnte seinen Quartalsumsatz vor allem dank einer starken Nachfrage aus China um 21 Prozent auf 6,4 Milliarden US-Dollar (4,7 Mrd Euro) steigern. Der Gewinn verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar auf unter dem Strich 172 Millionen Dollar. Damals hatte Alcoa aber noch unter den Spätfolgen der Rezession gelitten. Gegenüber dem Vorquartal halbierte sich der Gewinn jedoch.

Analysten hatten mit einem besseren Ergebnis gerechnet .