OeNB hält an Inlands-BIP-Sicht 2012 fest, für Euroland wohl schwächer

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Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat ihre Konjunkturerwartung für Österreich für 2012 mit einem BIP-Plus von 0,9 Prozent bestätigt. Für die Eurozone dürften laut OeNB-Chef und EZB-Rat Ewald Nowotny die Aussichten keine Verbesserung, eher eine Verschlechterung der Erwartung bringen. Details nannte er zu den Erwartungen für Euroland nicht.

Hinter der unveränderten Prognose für 2012 für Österreich steckten zwei gute erste Quartale. Das 3. und 4. Quartal ließen nun durchaus eine Stagnation erwarten. "Unter dieser Annahme können wir trotzdem bei 0,9 Prozent bleiben", sagte Nowotny. Laufe es negativer, wofür es derzeit keine Anzeichen gebe, schaue es natürlich anders aus.

Natürlich zeigten die Prognosen fürs zweite Halbjahr im wesentlichen die negativen Effekte, die von der Außenwirtschaft kämen. Die Vorlaufindikatoren würden eine Abschwächung signalisieren. 2013 würden die Konjunkturrisiken beträchtlich sein.

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