Offshore-Einstieg von VW rückt näher

Der Einstieg von Volkswagen ins Geschäft mit der Offshore-Windenergie rückt näher. "Wir führen enge Gespräche mit mehreren Windpark-Planern. Eine Entscheidung hat sich aber noch nicht herauskristallisiert", hieß es am Freitag aus der Konzernzentrale in Wolfsburg. Die Verhandlungen mit vier potenziellen Partnern liefen weiter, es gebe bisher weder Zu- noch Absagen.

Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hatte berichtet, Europas größter Autobauer wolle in den kommenden zwei Jahren insgesamt fast eine Milliarde Euro in die Wind-, Solar- und Wasserkraft investieren. VW will die CO2-Bilanz in der Produktion verbessern, Herstellung und Vertrieb von Ökostrom könnten aber auch neue Geschäftsfelder für die Elektromobilität erschließen. Geplant sind unter anderem "Energiepakete" für E-Autos.

Der Volkswagen-Konzern will in diesem Jahr gemeinsam mit seinen chinesischen Partnerunternehmen erstmals mehr als 2 Mio. Autos verkaufen.