OMV entscheidet zu Finanzierungsalternativen wie geplant noch im 1.Hj

Noch im ersten Halbjahr wird die börsenotierte OMV entscheiden, welche Möglichkeit zur Unternehmensfinanzierung man nach den jüngsten Großakquisitionen (Türkei, Tunesien) nutzt, um die Verschuldung des Ölkonzerns wieder zu senken. Dies bekräftigte Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer in einem Interview mit Nachrichtenagenturen.

Denkbar sei dabei auch eine Mischung aus den Alternativen Hybridkapital, Corporate Bond bzw. Kapitalerhöhung. Entschieden sei noch nichts. Seines Wissens sei dazu auch noch kein Mandat an eine Investmentbank vergeben, so Ruttenstorfer.

Zuletzt hat die OMV Ende 2010 bei der türkischen Petrol Ofisi von 41,58 auf 95,72 Prozent aufgestockt und dafür nochmals 1 Mrd. Euro bezahlt. Mit rund 600 Mio. Euro schlägt sich Tunesien nieder, wo die OMV kürzlich das E&P-Geschäft von Pioneer Natural Resources erworben hat.

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