Pharmahändler Phoenix streitet mit Novartis über Lieferkonditionen

Der deutsche Pharmagroßhändler Phoenix liegt mit dem Schweizer Pharmakonzern Novartis wegen eines Lieferstopps im Streit. Phoenix werde in Deutschland von Novartis wegen Uneinigkeiten über die Preise seit Mitte November nicht mehr beliefert, teilte Phoenix am Donnerstag mit.

Das Mannheimer Unternehmen, das nach eigenen Angaben in Deutschland fast die Hälfte der rund 21.000 Apotheken beliefert, fürchtet nun, dass deren Versorgung mit Novartis-Produkten gefährdet ist. Novartis war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Wie lange die vorhandenen Bestände an Novartis-Produkten den Bedarf noch decken könnten, sei unsicher. Novartis habe die Phoenix-Bestellungen der vergangenen Woche bisher nicht ausgeliefert. Phoenix bezeichnete die von Novartis vorgelegten Preiskonditionen als unangemessen. Bisher sei keine Einigung erzielt worden. Die Gespräche würden aber fortgesetzt, sagte eine Phoenix-Sprecherin.

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