Porr rechnet 2013 mit mehr Gewinn als 2012

Der Baukonzern Porr rechnet für das Gesamtjahr 2013 mit einer Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr, wie das Unternehmen berichtete. Details zu erwarteten Ergebniszahlen nannte das Unternehmen in seinem Zwischenbericht nicht.

Die Porr sprach heute vom höchsten Auftragsbestand in der Firmengeschichte. Der Auftragsbestand wurde zum Ende des dritten Quartals 2013 mit 4,72 Mrd. Euro (plus 46,9 Prozent) beziffert. Darunter war ein U-Bahn-Auftrag in Katar, der bisher größte Einzelauftrag.

Einsparungen durch das Programm "fitforfuture" tragen nach Porr-Angaben nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei. Daher könnten selektiv weitere Akquisitionen mit Fokus auf die Margen getätigt werden. Außerdem schreite der Verkauf nicht betriebsnotwendiger Immobilien gut voran.

In den ersten neun Monaten gab es einige Zukäufe, darunter der Nägelebau in Vorarlberg. Nach der Alpine-Insolvenz erwarb Porr die österreichische Grund-, Pfahl- und Sonderbau (GPS) GmbH sowie der deutschen Stump Spezialtiefbau und deren Töchter in Polen und Tschechien. Nach dem Berichtsstichtag 30. September 2013 wird die Wiener Umwelttechnikfirma Prajo übernommen. Ende September hatte Porr eine Produktionsleistung von 2,285 Mrd. Euro, ein Plus von 13,2 Prozent.