Reederei Hamburg Süd hat kein Interesse am Rivalen Hapag-Lloyd

Die zum Oetker-Konzern gehörende Reederei Hamburg Süd hat derzeit kein Interesse am größeren Konkurrenten Hapag-Lloyd. "Aus heutiger Sicht wird es keine Fusion von Hamburg Süd und Hapag-Lloyd oder eine Beteiligung untereinander geben", sagte Hamburg-Süd-Chef Ottmar Gast. Die Krise habe gezeigt, dass es durchaus von Vorteil sei, nicht zu den ganz Großen zu gehören.

Die zum Oetker-Konzern gehörende Reederei Hamburg Süd hat derzeit kein Interesse am größeren Konkurrenten Hapag-Lloyd. "Aus heutiger Sicht wird es keine Fusion von Hamburg Süd und Hapag-Lloyd oder eine Beteiligung untereinander geben", sagte Hamburg-Süd-Chef Ottmar Gast. Die Krise habe gezeigt, dass es durchaus von Vorteil sei, nicht zu den ganz Großen zu gehören.

"Gerade weil wir rascher als Großreedereien reagieren und uns konsequenter auf unsere Fahrtgebiete konzentrieren können." Der Reisekonzern TUI treibt derzeit die Pläne für einen Börsengang seiner früheren Tochter Hapag voran. Gleichzeitig wird weiter nach Investoren für die weltweit fünftgrößte Containerreederei gesucht. TUI hält zum Jahreswechsel knapp die Hälfte der Hapag-Anteile, die Mehrheit liegt beim Hamburger Konsortium Albert Ballin.

Die Wirtschaftskrise habe Hamburg Süd überstanden und knüpfe bereits an alte Rekordergebnisse an. Der Umsatz liege 2010 bei 4,4 Milliarden Euro und damit fast auf dem Niveau von 2008.

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