Repower senkt Jahresziele - Aktie stürzt ab

Flaue Geschäfte haben die deutsche Windenergiebranche in diesem Jahr ausgebremst. Reihenweise dampften die Firmen ihre Prognosen ein. Jüngstes Beispiel: Der zum indischen Windanlagenbauer Suzlon gehörende Turbinenhersteller REpower. Firmenchef Andreas Nauen erwartet nun bestenfalls eine Stagnation auf Vorjahresniveau, wie der Konzern mitteilte.

Flaue Geschäfte haben die deutsche Windenergiebranche in diesem Jahr ausgebremst. Reihenweise dampften die Firmen ihre Prognosen ein. Jüngstes Beispiel: Der zum indischen Windanlagenbauer Suzlon gehörende Turbinenhersteller REpower. Firmenchef Andreas Nauen erwartet nun bestenfalls eine Stagnation auf Vorjahresniveau, wie der Konzern mitteilte.

Hauptproblem sei die zunehmende Anzahl von Projektverschiebungen mangels Finanzierungszusagen. Zudem setzt der Preisdruck Repower zu. Daher will Nauen auf die Kostenbremse treten und die Chancen dafür in Asien nutzen.

So sollen künftig Aufträge von Kunden aus Neuseeland, Australien und den USA in Asien abgearbeitet werden, um Logistikkosten zu senken. "Die Produktionsverlagerung nach Asien wird aber keine Auswirkungen auf die deutschen Werke haben", betonte Nauen. Zudem sollen die Komponenten für die Windräder zunehmend in den kostengünstigeren Ländern China und Indien gekauft werden. Da ergäben sich für Repower große Preisunterschiede.

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