RLB OÖ gibt Quelle 40 Mio. Euro Massekredit

Auch Quelle Österreich betroffen
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Masseverwalter Erhard Hackl teilte das nach der Gläubigerausschusssitzung mit. Ohne die Geldspritze hätte das Linzer Unternehmen sofort geschlossen werden müssen, da kein Geld für den laufenden Betrieb vorhanden gewesen wäre. Auch sämtliche Dienstverhältnisse hätten sofort beendet werden müssen.

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Der Fortbetrieb mit geplanten Betriebseinschränkungen koste bis Ende Februar 2010 rund 16 Mio. Euro und zwar ohne Berechnung eines Wareneinsatzes, so Hackl. Mit dem Geld können nun die an ABN Amro Factoring-Tochter Tapco verkauften Kundenforderungen in Höhe von 90 Mio. Euro zurückgekauft werden.

Der Kaufpreis liegt laut Hackl bei 35 Mio. Euro. Das ist jener Betrag mit dem die Forderung bevorschusst wurde."Um die Formulierung des Vertrages mit der Amro wurde bis gestern (Donnerstag) 23 Uhr gerungen und dann Gott sei Dank unterschrieben", sagte Co-Masseverwalter Thomas Zeitler.

Unmittelbar nach der Gläubigerausschusssitzung konnten auch die anteiligen Löhne und Gehälter für November und das anteilige Weihnachtsgeld an die Dienstnehmer überwiesen werden. "Ich bin froh, dass die Dienstnehmer nicht auch noch auf dieses Geld bis zur Zahlung durch den Insolvenzfonds warten müssen, und nunmehr auch die laufenden Entgelte pünktlich ausbezahlt werden können." sagte Herbert Schnetzinger von der Arbeiterkammer Oberösterreich.

Die Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich war bisher für das Cash-Management bei Quelle zuständig und sei bis Freitag kein Gläubiger gewesen, hieß es aus dem Unternehmen. Hausbank der Quelle ist die Oberbank.

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