Santander schaffte Gewinnsprung im ersten Halbjahr

Die spanische Großbank Santander hat ihren Nettogewinn im ersten Halbjahr um 29 Prozent auf 2,25 Mrd. Euro gesteigert. Damit traf das Institut die Erwartungen der Analysten. Die Nettozinseinnahmen gingen dagegen um 13 Prozent auf 13,37 Mrd. Euro zurück, wie das größte Geldhaus des Landes am Dienstag mitteilte.

Niedrige Zinssätze in Europa und ungünstige Währungseffekte in Brasilien setzten dem Institut zu, das mehr als die Hälfte seines Gewinns in Lateinamerika macht. Am Markt war mit 13,33 Mrd. Euro Einnahmen aus dem Kreditgeschäft aber noch etwas weniger erwartet worden.

Der Anstieg des Nettogewinns steht vor dem Hintergrund, dass Santander in den ersten sechs Monaten des Vorjahres noch stärker mit dem Zusammenbruch des spanischen Immobilienmarktes zu kämpfen hatte.

Der spanische Finanzkonzern ist derzeit in Österreich auf Expansionskurs, will zu den bestehenden 24 Filialen heuer noch sechs weitere eröffnen. Santander interessiert sich hierzulande für Standorte der insolventen Drogeriekette dayli.