Sberbank holte sich Deutsche-Bank-Manager

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Die Sberbank Europe AG hat sich den Deutsche-Bank-Manager Christian Kubitschek als Finanzchef in den Vorstand geholt. Der promovierte Volks- und Betriebswirt trete seine neue Funktion per 9. April an, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit.

Die russische Sberbank hatte im Februar 2012 der Volksbanken AG (ÖVAG) aus Österreich die Osteuropa-Tochter Volksbank International (VBI) VBI um 505 Mio. Euro abgekauft.

"Wir sind sehr erfreut, dass Christian Kubitschek unser Team als CFO verstärkt. In solch einer erfolgskritischen Funktion werden seine Erfahrung und sein Know-how ein wesentlicher Beitrag zur Wachstumsstrategie von Sberbank Europe sein", so der CEO der Sberbank Europe, Mark Arnold.

Die Sberbank Europe AG steuert laut Eigenangaben ein Bankennetzwerk aus neun Universalbanken in acht mittel- und osteuropäischen Ländern: Slowakei, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Ukraine. Die Banken der Gruppe waren per Ende 2012 mit 281 Filialen aktiv und beschäftigen 4.343 Mitarbeiter.

Die Sberbank of Russia ist die größte Bank Russlands. Sie hält nach eigenen Angaben fast ein Drittel des Vermögens des russischen Bankensektors. Gründer und Haupteigentümer ist mit 50 Prozent plus einer Aktie die Zentralbank der Russischen Föderation. Die übrigen Anteile werden von mehr als 245.000 privaten sowie institutionellen russischen und internationalen Investoren gehalten.

Die Bank betreibt über 18.000 Filialen und hält darüber hinaus Tochtergesellschaften in 20 Ländern der GUS-Region sowie Mittel- und Osteuropas und in der Türkei.

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