In Österreich hat sich der Energieverbrauch im Februar unterschiedlich entwickelt.
Während die Abgabe von Strom an Endkunden im Jahresabstand um 0,9 Prozent auf 5,86 Terawattstunden (TWh) stieg, ging der Gasverbrauch um 8,8 Prozent auf 9,8 TWh zurück. Das geht aus aktuellen Daten der Regulierungsbehörde E-Control hervor. Gleichzeitig sank die heimische Stromerzeugung.
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Deutliches Minus von 26 Prozent
Die inländische Stromproduktion fiel im Februar um 3,1 Prozent auf 5,74 TWh. Laufkraftwerke legten dabei um 7,4 Prozent zu, Speicherkraftwerke verzeichneten jedoch ein deutliches Minus von 26 Prozent. Bei den erneuerbaren Energien gab es Zuwächse bei der Windkraft (+20,1 Prozent), während die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen geschätzt um 4,2 Prozent zurückging. Wärmekraftwerke produzierten mit 2,2 TWh um 5,4 Prozent weniger Strom. Sowohl die Stromimporte (-14,6 Prozent auf 2,13 TWh) als auch die Stromexporte (-32,6 Prozent auf 1,23 TWh) waren rückläufig.
Inländische Produktion
Beim Gas verringerte sich neben dem Verbrauch auch die inländische Produktion (inklusive Einspeisung biogener Gase) um 4,0 Prozent auf 0,45 TWh. Aus den Speichern wurden im Februar 11,7 TWh entnommen, was einem Rückgang von 18,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Der Speicherinhalt lag am Monatsende bei 36,4 TWh und damit um 27,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Die physikalischen Gasimporte aus dem benachbarten Ausland stiegen leicht um 1,8 Prozent auf 7,2 TWh, während die Exporte um 18,8 Prozent auf 8,0 TWh sanken.