Solarstrom AG rutschte 2011 in die roten Zahlen

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Die Krise in der Solarbranche hat den deutschen Anlagenbauer S.A.G. Solarstrom AG im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gedrückt. Das Freiburger Unternehmen, das zu den Pionieren der Branche zählt, wies unter dem Strich einen Verlust von 3,5 Mio. Euro aus.

Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 6,3 Mio. Euro erwirtschaftet. Das operative Ergebnis (Ebit) halbierte sich von 13,1 Mio. Euro auf 6,2 Mio. Euro.

Aufgrund sinkender Preise habe das Unternehmen deutlich mehr Projekte umsetzen müssen als zu Jahresanfang geplant, erklärte Vorstandschef Karl Kuhlmann. Zudem sei die Solarstrom AG durch die Finanz- und Wirtschaftskrise mit "völlig unkalkulierbaren Kostenpositionen" konfrontiert worden.

Die Branche leidet derzeit der geplanten Kürzung der Solarförderung und unter Billigkonkurrenz aus Fernost. Für das ebenfalls nicht einfache Geschäftsjahr 2012 sei das Unternehmen mit seinen rund 240 Mitarbeitern sehr gut positioniert, sagte Kuhlmann.

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