Sonderkosten schmälerten Gewinn von Societe Generale

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Kosten für die Stärkung der Kapitaldecke haben den Gewinn der französischen Großbank Societe Generale am Jahresanfang geschmälert. Das Institut wies für das erste Quartal einen überraschend großen Rückgang des Nettoergebnisses um 20 Prozent auf 732 Mio. Euro aus.

Analysten hatten im Schnitt mit 748 Mio. Euro gerechnet. Die Einnahmen sanken dagegen weniger stark wie von den Experten befürchtet um 4,7 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro.

Neben den Einmalkosten für den Verkauf von Vermögenswerten und Stellenstreichungen belastete auch ein erstmaliger Rückgang im heimischen Privatkundengeschäft seit zwei Jahren die Bilanz. Dies habe auch nicht durch höhere Einnahmen im Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen ausgeglichen werden können, erklärte Societe Generale. Die verschärften Vorgaben für das Kernkapital (Tier-1) werde die Bank 2013 aber ohne Kapitalerhöhung erfüllen.

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