Spaniens Banken erhalten 37 Mrd. Euro Hilfe

Fast ein halbes Jahr nach dem Hilferuf Spaniens steht der Umfang der Euro-Rettungsaktion für spanische Banken fest: Die maroden Institute erhalten von den Euro-Partnern zunächst 37 Mrd. Euro. Diesen Betrag nannte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Mittwoch in Brüssel.

Das Geld sollen die vier vom Staat geretteten Banken bekommen, allen voran die Großbank Bankia. Die obersten EU-Wettbewerbshüter genehmigten nun den Umbau und die Sanierung der vier Banken, da dies den EU-Regeln entspreche. Neben Bankia handelt es sich dabei um die NCG Banco, Catalunya Banc und Banco de Valencia.

Die Euro-Partner hatten Madrid bereits im Juli ein Sonderprogramm für Krisenbanken von bis zu 100 Mrd. Euro zugesichert. Es war aber bald klar, dass diese Summe bei weitem nicht ausgeschöpft wird. Die spanische Regierung hatte zuletzt von rund 40 Mrd. Euro gesprochen. Die Hilfe stand unter dem Vorbehalt der Erlaubnis durch die Wettbewerbshüter der EU-Kommission.

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