Strabag fährt Millionen-Verlust ein

Erste drei Quartale

Strabag fährt Millionen-Verlust ein

In den ersten drei Quartalen dieses Jahres beläuft sich der Verlust auf 42,22 Millionen Euro.

Die Wirtschaftskrise setzt dem börsenotierten Baukonzern Strabag zusehends zu. In den ersten drei Quartalen 2012 ist ein Periodenverlust von 42,22 Mio. Euro aufgelaufen - in der Vergleichsperiode des Vorjahres war noch ein Gewinn von 145,11 Mio. Euro ausgewiesen worden. Das Periodenergebnis nach Minderheiten drehte von plus 112,22 Mio. auf minus 68,92 Mio. Euro, wie aus der Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens von heute, Freitag, hervorgeht.

 Das operative Ergebnis (EBIT) schrumpfte von 207,62 auf 1,71 Mio. Euro, die Marge sank von 2,1 auf 0,0 Prozent. Die Erwartungen für das Gesamtjahr sind entsprechend gedämpft: "Das operative Konzernergebnis 2012, das wir mit allenfalls 200 Mio. Euro prognostiziert haben, erscheint uns außerordentlich ambitioniert", teilte Konzernchef Hans Peter Haselsteiner mit.

Relativ stabil entwickelte sich heuer in den ersten neun Monaten die Bauleistung - sie verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur leicht um 2 Prozent von 10,31 auf 10,11 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 4 Prozent von 14,06 auf 14,57 Mrd. Euro - nicht zuletzt dank Großaufträgen in Italien und Deutschland. Die Eigenkapitalquote ging von 30,3 auf 29,3 Prozent zurück.