Strabags Gewinn brach 2012 um zwei Drittel ein

Der börsenotierte Baukonzern Strabag hat 2012 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab um 18 Prozent auf 608,4 Mio. Euro nach und das operative Ergebnis (EBIT) sank um 38 Prozent auf 207,2 Mio. Euro. Unter dem Strich blieb ein Konzerngewinn von 60,63 Mio. Euro - das waren um zwei Drittel weniger als im Jahr davor (195 Mio. Euro).

Die Bauleistung blieb "trotz niedriger öffentlicher Infrastrukturausgaben" relativ stabil bei 14,04 Mrd. Euro (minus 2 Prozent), der Umsatz ging um 5 Prozent auf 12,98 Mrd. Euro zurück.

Auf den Gewinn gedrückt haben den Angaben zufolge der "fehlende Umsatz für bereits geleistete Arbeiten in Zentral- und Osteuropa, eine Schadenersatzzahlung für eine nicht erfolgte Akquisition und Verlustübernahmen von Arbeitsgemeinschaften". Die Dividende soll von 60 auf 20 Cent je Aktie gekürzt werden.