Telekom Austria: Währungsabwertung ändert nichts am Ausblick

Die affärengeschüttelte Telekom Austria hält trotz der Währungsabwertung in Weißrussland und den dadurch reduzierten Ergebnisbeitrag der dortigen Tochter Velcom am Ausblick und an der Dividendenpolitik (0,76 Euro/Aktie) fest. Die Situation ist aber "sehr schwierig" und dem wurde mit einem neuen Businessplan Rechnung getragen, so Telekom-Chef Hannes Ametsreiter am Freitag vor Journalisten.

Die Meldung über eine neuerliche starke Abwertung des weißrussischen Rubels am Mittwoch dürfte sich nach Ansicht der Erste-Group-Analystin Vera Sutedja kaum noch auswirken, da die TA den schwächeren Rubel-Kurs schon bisher verwendet habe.

Zu den Gerüchten, wonach der Investor Ronny Pecik gemeinsam mit dem ägyptischen Milliardär Naguib Sawiris im großen Stil bei der Telekom einsteigen will, hat Ametsreiter nach eigenen Angaben keine neuen Erkenntnisse. Er verwies auf die Meldepflichten beim Erwerb nennenswerter Anteile, und hier seien keine Meldungen eingegangen.