ThyssenKrupp-Chef will Konzern laut Zeitungsbericht radikal umbauen

Der deutsche Mischkonzern ThyssenKrupp soll einem Zeitungsbericht zufolge radikal umgebaut werden. Konzernchef Heinrich Hiesinger wolle die duale Struktur mit den Säulen Stahl und Technologies auflösen und die Führung im Essener Hauptsitz zentralisieren, berichtete das "Handelsblatt" am Donnerstag unter Berufung auf Unternehmenskreise.

In wenigen Wochen sollten die Vorstandskollegen die Pläne durchwinken, die neue Struktur solle noch im laufenden Geschäftsjahr umgesetzt werden. Ein ThyssenKrupp-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern.

Vorbild für die neue Struktur sei der Siemens-Konzern, berichtete die Zeitung weiter. Konzernchef Hiesinger war früher Manager bei den Münchnern. Wie bei Siemens sollten die einzelnen Geschäftsbereiche ihre Eigenständigkeit weitgehend verlieren, auch im Auslandsgeschäft, meldete das Blatt weiter. In den USA, der Türkei, Indien und Japan würden starke Landesgesellschaften geschaffen, die alle Geschäftsbereiche verantworteten.

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