ThyssenKrupp geht bei Werksverkauf in neue Runde

ThyssenKrupp hat beim geplanten Verkauf seiner Stahlwerke in Übersee die nächste Runde eingeläutet. "In der jetzt gestarteten zweiten Phase wird einer Auswahl von Interessenten die Möglichkeit gegeben, die Werke im Rahmen einer sogenannten Due Diligence zu analysieren und verbindliche Kaufangebote abzugeben", teilte der Konzern am Montag mit.

Er bekräftigte, dass sowohl eine Veräußerung der Werke in den USA und Brasilien als Einheit als auch ein separater Verkauf möglich sei. Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

Im Rennen seien noch eine Handvoll Bieter, hatten mehrere mit dem Prozess vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Noch dabei seien die amerikanischen Konkurrenten US Steel und Nucor, die japanischen Stahlkocher Nippon Steel und JFE Steel sowie CSN aus Brasilien. Unklar ist, ob Weltmarkführer ArcelorMittal weiter im Rennen ist.

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