AK Steel deutet Interesse an ThyssenKrupp-Werken in Übersee an

AK Steel bringt sich als möglichen Käufer der zwei Stahlwerke von ThyssenKrupp in Brasilien und den USA ins Spiel. Unter den richtigen Umständen sei jedermann interessiert, sagte Unternehmenschef James Wainscott am Dienstag zu Analysten. "Sicherlich könnten wir auch interessiert sein."

Wainscott verriet allerdings nicht, ob AK Steel ein Offert für die Verluste schreibenden Werke abgegeben habe oder dies beabsichtige. Ein Insider hatte der Nachrichtenagentur Reuters vor wenigen Tagen gesagt, mehrere Branchengrößen hätten Gebote abgegeben. AK Steel sei aber nicht darunter gewesen.

Nach Milliardenverlusten der beiden neuen Werke zog Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger im Mai die Notbremse und prüft seine strategischen Optionen - einen Verkauf oder den Einstieg eines Partners. Der Konzernchef will mindestens den Buchwert von sieben Milliarden Euro erzielen.

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