UBS will im Investmentbanking wieder Boden gut machen

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Der Schweizer Bankkonzern UBS will im Investmentbanking verlorenes Terrain zurückerobern. Im Aktiengeschäft sei die Bank derzeit auf Platz drei, sagte Spartenchef Carsten Kengeter in einem am Freitag veröffentlichten Interview des Magazins "Bilanz".

Der Schweizer Bankkonzern UBS will im Investmentbanking verlorenes Terrain zurückerobern. Im Aktiengeschäft sei die Bank derzeit auf Platz drei, sagte Spartenchef Carsten Kengeter in einem am Freitag veröffentlichten Interview des Magazins "Bilanz".

"Wir müssen wieder die Nummer eins werden. Das werden wir auch schaffen," kündigte er an. Auch im Zinsgeschäft sollen Marktanteile gewonnen werden. "Interessant ist dieses Geschäft aus Profitsicht nur unter den Top Fünf", sagte Kengeter. "Da müssen wir hin."

Die UBS verlor in der Kreditkrise Milliarden und musste vom Schweizer Staat gestützt werden. Gerade im Zinsgeschäft wechselte das Institut darauf viele Banker aus.

Kengeter sagte weiter, die Marktanteilsverluste im Fusionsberatungs- und Emissionsgeschäft seien nicht überraschend. "Es braucht Zeit, bis das Vertrauen zwischen Berater und Kunden wieder da ist. Erst dann kommt der Quantensprung, mit dem man die großen Deals bekommt."

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