Umsatzplus für US-Einzelhändler

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Der US-Einzelhandel hat seinen Umsatz im so wichtigen Weihnachtsgeschäft ersten Daten zufolge steigern können. Laut einer Erhebung von MasterCard Advisors setzten die Händler zwischen dem 1. November und dem 24. Dezember mit typischen Geschenken wie Kleidung, Elektronik und Schmuck 2,3 Prozent mehr um als 2012. Im vergangenen Jahr mussten sie sich noch mit einem Plus von 0,7 Prozent begnügen.

"Für die Einzelhändler waren es tatsächlich frohe Weihnachten", sagte Sarah Quinlan von MasterCard Advisors. Dabei galt die diesjährige Haupt-Shopping-Saison als besonders herausfordernd, weil viele US-Amerikaner angesichts stagnierender Löhne und steigender Steuern ihr Geld eher zusammenhalten.

Das Weihnachtsgeschäft ist für die Branche von großer Bedeutung, weil hier etwa 30 Prozent des Jahresumsatzes und 40 Prozent des Jahresgewinns eingefahren werden. Zwischen dem Thanksgiving-Feiertag und Weihnachten mussten sich die Händler in diesem Jahr mit sechs Verkaufstagen weniger arrangieren und schlechtes Wetter hielt viele Kunden vom Einkaufsbummel ab. Doch im Vergleich zum Vorjahr lief das Geschäft gut, unter anderem weil damals der Wirbelsturm "Sandy" den Amerikanern noch mehr die Kauflaune verdorben hatte.

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