US-Börsen leichter im Frühhandel

Die US-Börsen haben am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn und der vorläufigen Beilegung des erbitterten Haushaltsstreits leichter tendiert. Bis gegen 15.54 Uhr gab der Dow Jones Industrial Index um 39,57 Einheiten oder 0,25 Prozent auf 15.933,56 Zähler ab.

Fünf Wochen vor einer erneut drohenden Stilllegung der US-Verwaltung rangen sich Unterhändler von Demokraten und Republikanern zu einem US-Budgetplan für die kommenden zwei Jahre durch. Börsianer bewerteten den Kompromiss indes mit Blick auf die aktuell noch sehr lockere Geldpolitik der Notenbank skeptisch. Sie befürchten, dass die Fed nun die konjunkturstützenden Anleihekäufe eher früher als später zurückfahren könnte. Damit würde auch dem Aktienmarkt ein Teil der Geldspritzen entzogen werden, die die Kurse bisher angetrieben haben.

Neuigkeiten gab es auch aus der Handelsbranche. Die Aktien von Costco Wholesale fielen um 1,99 Prozent. Der Reingewinn des Großhandelskonzerns war im ersten Geschäftsquartal weniger deutlich gestiegen als von Analysten erhofft. Die Baumarktkette Home Depot sieht sich gut für die Zukunft gerüstet und kann einige Ziele schon früher als geplant erreichen. Die Aktien zogen 0,84 Prozent an.

Mastercard starteten mit einem satten Plus von 4,58 Prozent. Der Finanzdienstleister will seine Dividende kräftig aufstocken und einen Aktiensplit vornehmen.

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