US-Börsen im Frühhandel etwas leichter
Schlechter als erwartet ausgefallene Daten zum US-Arbeitsmarkt haben der Wende in der US-Geldpolitik einen Dämpfer versetzt. Die Drosselung des Anleihenkaufprogramms der US-amerikanischen Notenbank Fed noch in diesem Jahr dürfte zwar noch das wahrscheinlichste Szenario bleiben, jedoch wurde dadurch die Eintrittswahrscheinlichkeit etwas geschrumpft, hieß es von einem Börsianer.
Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft ist im August um 169.000 Stellen gestiegen, während Ökonomen mit einem Zuwachs um 180.000 Stellen gerechnet hatten. Zudem wurde die Entwicklung der beiden Vormonate nach unten korrigiert. Allerdings konnte die gesondert berechnete Arbeitslosenrate mit einem Rückgang von 7,4 im Vormonat auf 7,3 Prozent überraschen.
Nachdem die Börsen geprägt durch den Arbeitsmarktbericht etwas fester in den letzten Handelstag der Woche gestartet sind, kehrten die Kurse an der Wall Street bald wieder in den leicht negativen Bereich zurück. Weiter dürfte dabei die Patt-Stellung zwischen den USA und Russland beim weiteren Vorgehen im Syrien-Konflikt belastet haben. Neben Russland dürfte US-Präsident Barack Obama auch sonst wenig Zustimmung bei dem G-20-Gipfel von den anderen Teilnehmern erwarten dürfen.
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