US-Börsen etwas leichter im Frühhandel

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Die US-Börsen haben am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn angesichts der Unsicherheit um künftige geldpolitische Zügel der US-Notenbank mit etwas leichteren tendiert. Bis gegen 16.00 Uhr gab der Dow Jones um 0,29 Prozent auf 15.406,85 Zähler ab.

Bereits in Europa hatten Anleger verhalten auf besser als erwartete Konjunkturzahlen reagiert, zeitweise lagen die Indizes überwiegend im Minus. Börsianer bezeichneten das in Kommentaren als "bizarre" Reaktion der Märkte auf die Zahlen.

Auch in den USA bleibt die Sorge um ein frühes Aussteigen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) weiter im Fokus. "Die Debatte steht seit Mitte Mai im Raum und wird uns noch Quartale begleiten," sagte ein Börsianer.

Unter den Einzelwerten kamen die Titel von Cree deutlich ins Rutschen und rasselten um fast 20 Prozent nach unten. Der LED-Hersteller erwartet einen für Analysten überraschend niedrigen Gewinn im ersten Geschäftsquartal.

Macy's sackten nach Börsenstart um 4,2 Prozent ab. Die Kaufhauskette hatte ihre Prognose für das Umsatzwachstum gesenkt.

Der Finanzinvestor John Paulson will den Hersteller von Musikinstrumenten Steinway übernehmen und bietet dafür 40 Dollar je Aktie. Der Steinway-Kurs sprang um mehr als fünf Prozent auf 40,428 Dollar und damit knapp über diese Marke hoch.

Der weltgrößte Hersteller von Landmaschinen Deere & Co. hatte seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Die Aktien gaben dennoch um 1,53 Prozent nach.

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