US-Börsen schließen einheitlich fester

Zeichen einer möglichen Entspannung in der Ukraine-Krise ließen die US-Börsen am Freitag klar im Plus schließen. Der Dow Jones Industrial Index legte 1,13 Prozent auf 16.553,93 Einheiten zu.

Für Auftrieb sorgte vor allem die Nachricht, dass Russland ein vom Westen kritisiertes Großmanöver unweit der ukrainischen Grenze planmäßig beendet hat. Alle Einheiten würden wie vorgesehen in die Kasernen zurückkehren, sagte das Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Interfax. Damit rückte der Konflikt im Irak etwas in den Hintergrund. Dort bombardierte die US-Luftwaffe unterdessen Stellungen der Jihadisten-Gruppe Islamischer Staat (IS), um den Vormarsch der Islamisten zu stoppen.

Zudem kamen Impulse durch die laufende Berichtsaison. Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres einen dreiprozentigen Rückgang seiner Umsätze verbucht. Ein kräftiger Zuwachs im Verlagsgeschäft glich die mehr als sechsprozentigen Verluste im Nachrichtengeschäft jedoch aus und ließ die Quartalsbilanz unter dem Strich dennoch leicht über den Erwartungen der Analysten ausfallen. Die Papiere verloren 1,47 Prozent.

An der Spitze des Dow schlossen Home Depot (plus 2,44 Prozent) vor Goldman Sachs (plus 1,87 Prozent) und Chevron (plus 1,76 Prozent). Mit Abschlägen gingen nur zwei Dow-Werte aus dem Handel: Intel verloren 0,24 Prozent, Microsoft gaben minimale 0,07 Prozent ab.

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