US-Börsen schließen ohne klare Richtung

Die New Yorker Aktienbörsen haben den Handel am Dienstag ohne klare Richtung beendet. Der Dow Jones sank um 0,18 Prozent auf 17.067,56 Zähler.

In den Blickpunkt rückten nach dem langen Wochenende an der Wall Street neue Konjunkturdaten. Diese fielen robust aus und unterstützten damit die Einschätzung, dass die US-Konjunktur im zweiten Halbjahr Fahrt aufnehme, hieß es von Marktbeobachtern. Gleichzeitig wurde damit jedoch auch die Erwartung einer baldigen Zinswende der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) geschürt.

Im August hat das Wachstum der US-Industrie überraschend kräftig angezogen. Der Einkaufsmanagerindex stieg auf 59,0 (Juli: 57,1) Punkte und damit auf den höchsten Wert seit März 2011. Volkswirte hatten indessen mit einem leichten Rückgang des Barometers gerechnet. Auch die Bauausgaben im Juli überraschten positiv: Sie stiegen stärker als prognostiziert.

Im Zuge deutlich gefallener Ölpreise zeigten sich auch an den US-Börsen Ölwerte unter den Kursverlierern. Im Dow Jones gaben Chevron dementsprechend 1,48 Prozent auf 127,54 Dollar ab und ExxonMobil verloren 0,98 Prozent auf 98,49 Dollar. Trotz Ukraine-Krise und Wirtschaftssanktionen treibt der Ölkonzern ExxonMobil gemeinsam mit dem staatlichen russischen Ölriesen Rosneft seine Suche nach Erdöl-Vorkommen in der Arktis weiter voran. Am Dienstag begannen die Bohrungen in der Laptewsee nördlich von Sibirien. Sie sollen bis Ende Oktober andauern.

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