US-Börsen schließen schwächer

Die US-Börsen haben am Donnerstag schwächer geschlossen. Der Dow Jones fiel um 0,43 Prozent auf 15.821,51 Einheiten. Der S&P-500 Index verlor 0,43 Prozent, der Nasdaq Composite Index ermäßigte sich um 0,12 Prozent.

Belastet wurde die Börsenstimmung von gut ausgefallenen Wirtschaftsdaten. Die gemeldeten Zahlen hatten zwar die Erwartungen übertroffen, schürten gleichzeitig aber auch die Angst vor einem baldigen Ende der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Die Notenbanker haben eine Drosselung ihrer Anleihenkäufe zur Stimulierung der Wirtschaft von der Entwicklung der Wirtschaftsdaten abhängig gemacht.

Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von 3,6 Prozent so stark gewachsen wie seit Jahresauftakt 2012 nicht mehr, teilte das Handelsministerium am Donnerstag mit. Analysten hatten nur mit einem Wachstum von 3,0 Prozent gerechnet. Positive Signale kamen auch vom Arbeitsmarkt. Die gemeldeten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der vergangenen Woche überraschend um weitere 23.000 auf 298.000 Anträge gefallen. Bankvolkswirte hatten mit 320.000 Anträge gerechnet.

Mit Spannung erwartet wird nun der am Freitag anstehende monatliche US-Arbeitsmarktbericht. Die Fed hat eine Erholung am Arbeitsmarkt explizit als Vorbedingung für ein Ende ihrer lockeren Geldpolitik genannt. Von dem Bericht werden also wichtige Hinweise auf die weitere Geldpolitik erwartet. Viele Investoren dürften derzeit mit Engagements noch auf den Arbeitsmarktbericht warten, hieß es.

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