US-Börsen starten im Plus

Die US-Börsen sind am Mittwoch nach dem versehentlich zu früh versendetem Notenbank-Protokoll mit Gewinnen gestartet. Die Anzeichen für ein vorzeitiges Ende der ultralockeren Geldpolitik in den USA verdichten sich demnach. Die Zentralbank solle ihre Anleihekäufe (QE3) ab Mitte des Jahres reduzieren und zum Jahresende beenden, so die Meinung einiger Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank (Fed).

Bis gegen 15.45 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 59,79 Einheiten oder 0,41 Prozent auf 14.733,25 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 7,00 Punkte oder 0,45 Prozent auf 1.575,61 Zähler. Die beiden Börsenbarometer kletterten damit auf ein neues Rekordhoch. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 17,41 Punkte oder 0,54 Prozent auf 3.255,27 Einheiten.

Zwischen der protokollierten Fed-Sitzung und der Veröffentlichung der Minutes wurde der überraschend schwache US-Arbeitsmarktbericht für März vorgelegt. Dieser dürfte laut Experten die Wahrscheinlichkeit für ein nahendes Ende der Anleihekäufe reduzieren.

Apple und der Internet-Pionier Yahoo sprechen laut dem "Wall Street Journal" über eine engere Kooperation bei Diensten für iPhone und iPad, um besser mit Google konkurrieren zu können. Yahoo-Aktien starteten mit plus 0,75 Prozent auf 24 Dollar, Apple eröffneten mit plus 0,13 Prozent auf 778,63 Dollar.