US-Börsen überwiegend etwas leichter

Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag überwiegend mit etwas leichteren Kursen geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index ging mit einem unwesentlichen Minus von 0,08 Punkte prozentuell unverändert auf 14.865,06 Einheiten ins Wochenende. Der US-Leitindex, der in den vergangenen Tagen wiederholt Rekordstände markiert hatte, trotzte enttäuschenden Konjunkturdaten sowie negativ aufgenommener Zahlen aus dem Bankensektor, hieß es an der Wall Street.

Der S&P-500 Index fiel 0,28 Prozent auf 1.588,85 Zähler. Der S&P weist eine starke Wochenbilanz mit einem Gewinn von über dreieinhalb Prozent auf. Der US-Einzelhandelsumsatz war im März so stark zurückgegangen wie seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr. Experten hatten hingegen mit einer Stagnation gerechnet.

Die Papiere von JPMorgan sanken nach der Vorlage von Quartalszahlen um 0,61 Prozent. Die größte US-Bank hatte zwar im ersten Quartal dank glänzender Geschäfte mit Immobilienkrediten einen überraschend deutlichen Gewinn erzielt. Dieser war aber auch deshalb so kräftig ausgefallen, weil der Vorjahreswert durch die Spekulationsverluste einer Londoner Abteilung belastet worden war.

Wells Fargo konnte die Anleger mit seinen Zahlen ebenfalls nicht überzeugen - die Aktien verloren 0,80 Prozent. Der JPMorgan-Konkurrent hatte zwar ebenfalls von der Erholung am US-Immobilienmarkt profitiert und eilt von einem Rekordgewinn zum nächsten. Doch auch Wells Fargo hatte leicht rückläufige Erträge verzeichnet.