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US-Börsen zur Eröffnung kaum verändert erwartet

Die US-Börsen werden am Donnerstag kaum verändert erwartet. Während der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial rund eine halbe Stunde vor Handelsstart an den Präsenzbörsen mit 0,05 Prozent im Plus stand, lag der Terminkontrakt auf den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 mit 0,10 Prozent im Minus.

Der Fokus liegt Börsianern zufolge einmal mehr auf dem Haushaltsstreit in den USA, in dem die Fronten zwischen Demokraten und Republikanern weiter verhärtet scheinen. Regierung und Opposition müssen bis Jahresende einen Kompromiss finden, ansonsten treten Etatkürzungen und Steuererhöhungen im Umfang von 600 Milliarden Dollar in Kraft. Die USA könnten dann - so befürchten Volkswirte - über diese fiskalische Klippe in die Rezession stürzen. Frische Konjunkturdaten wurden kaum beachtet. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im November weniger als erwartet. Indes sanken die Erzeugerpreise so stark wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen stärker als erwartet.

Apple und vier große Verlage haben sich unterdessen mit der EU-Kommission auf eine Lockerung der Preise für digitale Bücher geeinigt. Aktuelle Verträge, bei denen die Verlage den Preis für E-Books bestimmten, werden laut EU-Kommission aufgelöst und Händler bekommen für mindestens zwei Jahre mehr Spielraum für Rabatte. Zudem sind nach drei Monaten der Verbannung die Karten von Google auf iPhone und iPad zurückgekehrt. Google erhält eine eigene Karten-App. Vorbörslich gaben Apple-Aktien 1,38 Prozent ab, Google gewannen 2,21 Prozent.

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