US-Börsen zur Eröffnung mit Verlusten erwartet

Schwache Wirtschaftsdaten aus China dürften am Montag für einen schwächeren Start der US-Börsen sorgen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 0,20 Prozent. Der Terminkontrakt auf den technologielastigen Nasdaq 100 fiel um 0,28 Prozent.

Das chinesischen Inlandsprodukts war im ersten Quartal, verglichen mit dem Vorjahr, weniger gewachsen als von Experten erwartet. "Die Daten untermauern die Bedenken über Chinas Wirtschaftsentwicklung", hieß es am Markt. "Nun wird das Thema konjunkturelle Abkühlung gespielt." In den USA fiel unterdessen der Empire-State-Index überraschend stark, wenngleich der Frühindikator für das Verarbeitende Gewerbe im US-Bundesstaat New York weiterhin eine Belebung der wirtschaftlichen Aktivität signalisiert.

Die Rohstoffbranche litt bereits in Asien und Europa unter den Daten aus China. In den USA dürfte dies nun ebenfalls der Fall sein. So sanken etwa Freeport-Mcmoran Copper & Gold vorbörslich um fünf Prozent. Zudem hatten die Citigroup-Analysten am Freitag laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in einer Studie zur Branche geschrieben: "Die Totenglocken läuten" für Rohstoffwerte im Jahr 2013. Es werde deutlich mehr Verlierer als Gewinner im Sektor in diesem Quartal geben und die meisten Industriemetalle und auch Edelmetalle dürften nachgeben.

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Unter den Einzelwerten rückten die Titel der Citigroup ebenfalls in den Blick. Die Großbank hat zu Jahresbeginn ihren Gewinn überraschend kräftig gesteigert und dabei vor allem von einem Rückgang der Verluste mit faulen Kredite um ein Viertel profitiert. Vorbörslich legten die Papiere um 1,79 Prozent zu.