US-Börsen zur Eröffnung uneinheitlich

Die US-Börsen haben am Montag kurz nach Handelsbeginn uneinheitlich tendiert. Kurz nach 16.00 Uhr verlor der Dow Jones Industrial Index geringfügig um 0,04 Prozent auf 16.844,98 Zähler. Der S&P-500 Index gewann hingegen 0,08 Prozent auf 1.962,51 Zähler. Der Nasdaq Composite Index verbesserte sich um 0,15 Prozent auf 4.404,53 Einheiten.

Die Anleger zeigten sich im Vorfeld der am Donnerstag anstehenden wichtigen Konjunkturdaten zurückhaltend. Da stehen dann die Zinsentscheidung der EZB sowie der wegen eines Feiertags vorgezogene US-Arbeitsmarktbericht auf der Agenda.

Auch der heutige Frühhandel war von neuen Wirtschaftsdaten geprägt: So hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der US-Region Chicago im Juni etwas stärker als erwartet eingetrübt. Der Indikator fiel von 65,5 Punkten im Vormonat auf 62,6 Zähler. Analysten hatten nur mit einem Rückgang auf 63,0 Punkte gerechnet.

Zudem haben in den USA die noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe im Mai deutlich stärker als erwartet zugelegt. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe kletterten um 6,1 Prozent. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 1,5 Prozent gerechnet.

Wie bereits in Europa dürfte auch in den USA das sogenannte "Window-Dressing" Spuren hinterlassen. Darunter versteht man am Aktienmarkt den Versuch von Fondsmanagern und anderen großen Anlegern, das optische Erscheinungsbild ihres Fonds zum Abrechnungszeitpunkt zu verbessern.

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