US-Mobilfunkanbieter Sprint bremst Kunden-Abwanderung

Die Kunden des viertgrößten US-Mobilfunkanbieters Sprint Nextel wandern noch immer in Scharen zur Konkurrenz. Das Unternehmen verlor nach Angaben im abgelaufenen Vierteljahr unter dem Strich 107.000 Abonnenten, die ihre Telefongespräche im Gegensatz zu Pre-Paid-Kunden nachträglich bezahlen und deshalb für die Branche besonders wertvoll sind.

Die Kunden des viertgrößten US-Mobilfunkanbieters Sprint Nextel wandern noch immer in Scharen zur Konkurrenz. Das Unternehmen verlor nach Angaben im abgelaufenen Vierteljahr unter dem Strich 107.000 Abonnenten, die ihre Telefongespräche im Gegensatz zu Pre-Paid-Kunden nachträglich bezahlen und deshalb für die Branche besonders wertvoll sind.

Immerhin konnte der Konzern den Aderlass deutlich abbremsen: Im Vorjahreszeitraum hatten Sprint noch 800.000 Kunden den Rücken gekehrt. Offenbar entschieden sich viele Verbraucher für Sprint, weil das Unternehmen das verkaufsstarke Smartphone-Handy EVO von HTC im Programm hat.

Ein Lichtblick in der Bilanz war ein unerwarteter Anstieg des Umsatzes um gut ein Prozent auf 8,15 Mrd. Dollar - der erste Anstieg seit 2007, wenn man von Übernahmen absieht. Gleichzeitig verdoppelte das Unternehmen jedoch seinen Verlust auf netto 911 Mio. Dollar. Grund war eine große Steuer-Abschreibung.

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